Schuhe unterscheiden sich von jeder anderen Kategorie: Sie werden nur verkauft, wenn exakt die richtige Größe vorrätig ist. Ein Modell ohne komplette Größenrange verkauft sich schlechter, obwohl es dieselbe Fläche belegt.
Für kleine Händler bedeutet das: wenige Modelle, konsequent durchgeordert, statt vieler Modelle mit Lücken. Reduzieren Sie lieber die Auswahl als die Größenverfügbarkeit.
Größenläufe planen
Die Verteilung folgt einer Glockenkurve mit Schwerpunkt in den mittleren Größen. Ordern Sie mittlere Größen doppelt, Randgrößen einfach – und prüfen Sie nach der ersten Saison Ihre tatsächliche Verteilung, die je nach Standort deutlich abweichen kann.
Materialien und Beratung
Leder, Textil und synthetische Materialien verhalten sich beim Einlaufen und in der Pflege unterschiedlich. Geben Sie ausschließlich Herstellerangaben weiter und machen Sie keine eigenen Haltbarkeitszusagen.
Bieten Sie Pflegeprodukte als Zusatzverkauf an – sie erhöhen den Bon und die Kundenzufriedenheit gleichermaßen.
Restbestände und Saisonende
Am Saisonende bleiben typischerweise Randgrößen übrig. Planen Sie diese Abschriften von Anfang an in Ihre Kalkulation ein, statt sie als Ausnahme zu behandeln. Ein realistischer Ansatz schützt Ihre Jahresmarge.
Schuhmarken auf Faire auswählen
Achten Sie auf Marken mit stabilen Passformen über Kollektionen hinweg und auf die Möglichkeit, einzelne Größen nachzubestellen. Beides reduziert Ihr Risiko erheblich.
Verfügbare Marken und Konditionen sehen Sie nach der kostenlosen Registrierung.