Großhandel Lexikon: die wichtigsten Fachbegriffe im Einkauf

Wer die Begriffe kennt, verhandelt besser. Dieses Nachschlagewerk erklärt die gängigen Abkürzungen und Konzepte im B2B-Einkauf.

In drei Schritten zur ersten Bestellung

  1. 1. Kostenlos registrieren

    Gewerbenachweis oder Steuernummer bereithalten – die Anmeldung dauert rund zwei Minuten und ist für Einzelhändler gratis.

  2. 2. Sortiment prüfen

    Einkaufspreise, Mindestbestellwerte und Lieferzeiten werden erst nach der Anmeldung im Markenprofil sichtbar.

  3. 3. Erstbestellung auslösen

    Mit einer kleinen Testbestellung starten, Abverkauf messen und erst danach die Menge erhöhen.

Schritt 1 starten: kostenlos registrieren

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Im Großhandel treffen kaufmännische, logistische und steuerliche Begriffe aufeinander. Missverständnisse kosten hier Geld – etwa wenn Lieferbedingungen falsch verstanden werden oder ein Zahlungsziel anders gemeint war als angenommen.

Dieses Lexikon erklärt die Begriffe, die Ihnen in Angeboten, Rechnungen und Markenprofilen begegnen. Es ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Bestellung und Konditionen

Diese Begriffe bestimmen, wie und zu welchen Bedingungen Sie ordern.

  • MOQ (Minimum Order Quantity): Mindestbestellmenge pro Artikel oder Marke
  • MOV (Minimum Order Value): Mindestbestellwert einer Bestellung
  • Vororder: verbindliche Bestellung lange vor der Saison
  • Nachorder: Nachbestellung während der laufenden Saison
  • Sofortware: sofort lieferbare Lagerware ohne Vorlaufzeit
  • Staffelpreis: Preis, der sich mit der Bestellmenge ändert

Preis und Kalkulation

Diese Begriffe brauchen Sie für jede Wirtschaftlichkeitsrechnung.

  • EK / VK: Einkaufspreis und Verkaufspreis, üblicherweise netto
  • UVP: unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers
  • Kalkulationsfaktor: Multiplikator vom EK zum VK
  • Handelsspanne: Rohertrag bezogen auf den Verkaufspreis
  • Landed Cost: Gesamtkosten der Ware bis in Ihr Lager
  • Deckungsbeitrag: Erlös abzüglich variabler Kosten

Zahlung

Zahlungsbedingungen wirken direkt auf Ihre Liquidität.

  • Zahlungsziel: Frist, innerhalb derer die Rechnung zu begleichen ist
  • Skonto: Preisnachlass bei schneller Zahlung
  • Vorkasse: Zahlung vor Versand, üblich bei Neukunden
  • Rechnungskauf: Zahlung nach Erhalt der Ware
  • Reverse Charge: Umkehr der Steuerschuldnerschaft bei EU-Geschäften

Logistik

Diese Begriffe regeln, wer welches Risiko und welche Kosten trägt.

  • Incoterms: internationale Lieferklauseln wie EXW, FOB oder DDP
  • Sperrgut: übergroße Sendungen mit Zuschlag
  • Volumengewicht: Berechnungsgewicht auf Basis der Maße
  • Teillieferung: Aufteilung einer Bestellung in mehrere Sendungen
  • Wareneingangskontrolle: Prüfung von Menge und Zustand bei Anlieferung

Sortiment und Steuerung

Diese Kennzahlen steuern Ihr Sortiment im laufenden Betrieb.

  • Umschlagshäufigkeit: wie oft sich der Lagerbestand pro Jahr erneuert
  • Abverkaufsquote: Anteil verkaufter Ware zum vollen Preis
  • Grundlast: ganzjährig verfügbares Kernsortiment
  • Ladenhüter: Artikel ohne nennenswerten Abverkauf
  • Gebietsschutz: vertragliche Exklusivität in einem Gebiet

Fazit

Klären Sie unklare Begriffe immer vor der Bestellung. Die konkrete Bedeutung im Einzelfall – etwa welche Lieferklausel gilt oder welches Zahlungsziel eingeräumt wird – legt die jeweilige Marke fest und ist nach der kostenlosen Registrierung im Markenprofil einsehbar.

Bereit, Lieferanten zu vergleichen?

Sortimente, Konditionen und Mindestbestellwerte der einzelnen Marken werden nach der kostenlosen Registrierung sichtbar.

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Häufige Fragen

Was bedeutet MOQ?
Minimum Order Quantity – die kleinste Menge, die pro Artikel oder Marke bestellt werden kann.
Was ist der Unterschied zwischen MOQ und MOV?
MOQ bezieht sich auf Stückzahlen, MOV auf den Bestellwert. Manche Marken nutzen beides parallel.
Was sind Incoterms?
Standardisierte Lieferklauseln, die regeln, wer Transportkosten und Risiko trägt und wann der Gefahrenübergang stattfindet.
Was ist Landed Cost?
Die Gesamtkosten eines Artikels bis in Ihr Lager, inklusive Fracht, Zoll, Verpackung und Nebenkosten.

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