Heimtextilien sind die pflegeleichteste Warengruppe im Living-Bereich: kein Bruch, geringes Gewicht, einfache Lagerung. Sie eignen sich deshalb besonders gut, um eine Living-Kategorie mit begrenztem Risiko aufzubauen.
Ihr Erfolg hängt fast vollständig von der Farbdisziplin ab. Ein Textilsortiment mit zu vielen Farbfamilien wirkt unsortiert und verkauft schlechter als ein kleineres, konsequent abgestimmtes Angebot.
Warengruppen und Einsatzbereiche
Die Kategorie deckt Wohn-, Tisch- und Badbereich ab.
- Kissenhüllen: höchster Umschlag, einfachste Saisonanpassung
- Decken und Plaids: Herbst-/Winterschwerpunkt, hoher Bonwert
- Tischwäsche: Anlassbezug, gute Kombination mit Küche
- Handtücher: Wiederkauf, Qualität sofort spürbar
- Teppiche und Läufer: sperrig, aber raumprägend
Materialien und Pflegehinweise
Baumwolle, Leinen, Wolle und Mischgewebe verhalten sich in Pflege und Haptik völlig unterschiedlich. Kundinnen und Kunden fragen gezielt nach Waschbarkeit – geben Sie ausschließlich die Herstellerangaben weiter und ergänzen Sie keine eigenen Zusagen.
Pflegekennzeichnung sollte am Produkt vorhanden sein. Prüfen Sie das beim Wareneingang, insbesondere bei Artikeln, die häufig gewaschen werden.
Farbdisziplin als Erfolgsfaktor
Legen Sie eine Ganzjahrespalette aus drei bis vier Grundtönen fest und ergänzen Sie pro Saison maximal zwei Akzentfarben. So bleiben ältere Artikel kombinierbar und müssen nicht reduziert werden, wenn neue Ware kommt.
Textilmarken auf Faire auswählen
Achten Sie auf durchgängige Farbcodes über Kollektionen hinweg und auf Nachlieferfähigkeit von Basics. Beides entscheidet darüber, ob Ihre Palette über Jahre trägt.
Verfügbare Marken und Konditionen sehen Sie nach der kostenlosen Registrierung.