Saisonware im Großhandel: Planung schlägt Sortiment

Bei Saisonartikeln entscheidet nicht die Auswahl über den Erfolg, sondern der Zeitpunkt von Order, Lieferung und Reduzierung.

In drei Schritten zur ersten Bestellung

  1. 1. Kostenlos registrieren

    Gewerbenachweis oder Steuernummer bereithalten – die Anmeldung dauert rund zwei Minuten und ist für Einzelhändler gratis.

  2. 2. Sortiment prüfen

    Einkaufspreise, Mindestbestellwerte und Lieferzeiten werden erst nach der Anmeldung im Markenprofil sichtbar.

  3. 3. Erstbestellung auslösen

    Mit einer kleinen Testbestellung starten, Abverkauf messen und erst danach die Menge erhöhen.

Schritt 1 starten: kostenlos registrieren

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Saisonware ist die einzige Kategorie mit einem harten Verfallsdatum. Weihnachtsartikel verlieren am 25. Dezember schlagartig ihren Wert, Osterware Ende April. Diese Logik verlangt eine andere Herangehensweise als Ganzjahressortimente.

Der wichtigste Hebel ist der Kalender. Wer Ordertermine, Lieferfenster und Reduzierungsstufen schriftlich fixiert, arbeitet in dieser Kategorie deutlich profitabler als jemand mit besserem Sortiment und schlechterem Timing.

Der Saisonkalender im Einzelhandel

Diese Peaks strukturieren das Handelsjahr in Deutschland.

  • Weihnachten: größter Peak, Verkaufsstart häufig ab Oktober
  • Ostern und Frühling: zweitgrößter Block, kurzes Fenster
  • Muttertag und Valentinstag: kurze, intensive Anlässe
  • Halloween und Herbst: wachsend, stark regional geprägt
  • Sommer und Urlaub: lang, aber wetterabhängig

Mengen realistisch planen

Planen Sie Saisonware nie mit voller Abverkaufsquote. Setzen Sie ein realistisches Ziel und kalkulieren Sie den Rest zu reduzierten Preisen. Diese Rechnung entscheidet darüber, ob Ihre Saison profitabel ist.

Nutzen Sie Vorjahreszahlen, sofern vorhanden. Ohne Historie gilt: lieber zu wenig ordern und die Nachfrage dokumentieren, als Restbestände über ein Jahr zu lagern.

Reduzierungsstufen vorher festlegen

Definieren Sie vor Saisonbeginn, wann Sie in welchen Schritten reduzieren. Emotionale Entscheidungen im laufenden Geschäft führen fast immer zu spät zu Reduzierungen – und damit zu höheren Verlusten.

Saisonmarken auf Faire finden

Prüfen Sie Lieferfenster vor allem anderen. Eine perfekte Kollektion, die zu spät eintrifft, ist wertlos. Achten Sie außerdem auf überjährig verwendbare Artikel, die das Restbestandsrisiko senken.

Verfügbare Marken und Lieferbedingungen sehen Sie nach der kostenlosen Registrierung.

Bereit, Lieferanten zu vergleichen?

Sortimente, Konditionen und Mindestbestellwerte der einzelnen Marken werden nach der kostenlosen Registrierung sichtbar.

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Die Registrierung für Einzelhändler ist kostenlos. Partnerlink.

Häufige Fragen

Wann beginnt das Weihnachtsgeschäft im Einkauf?
Die Order liegt üblicherweise im ersten Halbjahr, der Verkaufsstart im Herbst. Kurzfristige Nachbestellungen sind auf Marktplätzen teilweise möglich.
Was tun mit Restbeständen?
Frühzeitig reduzieren oder gezielt für das Folgejahr einlagern – aber nur bei zeitlosen Artikeln ohne Jahresbezug.
Wie hoch sollte der Saisonanteil sein?
In den meisten Läden zwischen 15 und 30 Prozent. Ein höherer Anteil erhöht das Risiko deutlich.
Nennen Sie konkrete Ordertermine der Marken?
Nein. Diese legt jede Marke individuell fest und sie sind nach der kostenlosen Registrierung einsehbar.

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