Kinderprodukte werden selten vom Nutzer selbst gekauft. Käufer sind Eltern, Großeltern und Freunde – häufig mit Anlassbezug. Das prägt Preislagen, Verpackung und Platzierung: Geschenkfähigkeit ist oft wichtiger als Funktionalität.
Gleichzeitig gelten für Spielzeug in der EU strenge Sicherheitsvorgaben. Als Händler tragen Sie Verantwortung dafür, dass nur ordnungsgemäß gekennzeichnete Ware in Ihr Regal kommt.
Altersgruppen als Sortimentsraster
Ordnen Sie Ihr Kindersortiment nach Altersgruppen statt nach Produktarten – so kaufen Ihre Kundinnen und Kunden auch.
- 0–1 Jahr: Greifen, Fühlen, Erstausstattung, hohes Geschenkaufkommen
- 1–3 Jahre: Motorik, Holzspielzeug, robuste Materialien
- 3–6 Jahre: Rollenspiel, Kreativität, erste Bücher
- 6+ Jahre: Sammel- und Experimentierprodukte, längere Aufmerksamkeitsspanne
Sicherheit und Kennzeichnung
Spielzeug in der EU benötigt eine CE-Kennzeichnung sowie Angaben zu Hersteller und gegebenenfalls Warnhinweise, etwa zu Kleinteilen. Kontrollieren Sie das beim Wareneingang stichprobenartig und dokumentieren Sie Ihre Lieferkette.
Erfinden Sie niemals Prüfsiegel oder Materialangaben. Wenn Ihnen eine Angabe fehlt, fragen Sie die Marke direkt an, statt eine Annahme zu formulieren.
Saisonalität und Anlasskäufe
Die Kategorie hat zwei starke Spitzen: das Weihnachtsgeschäft und die Einschulungszeit. Dazwischen tragen Geburtstage und Geburtsgeschenke die Frequenz. Planen Sie Geschenkverpackung und Preisstaffeln (klein, mittel, groß) explizit ein – viele Käufe haben ein festes Budget im Kopf.
Kindermarken auf Faire vergleichen
Filtern Sie nach Altersgruppe, Material und Herkunft. Achten Sie auf Marken mit vollständigen Produktdaten – Sie brauchen Warnhinweise und Materialangaben auch für Ihren Onlineshop.
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