Haustierbesitzer kaufen emotional und wiederholt. Für Concept Stores und Fachgeschäfte ist Pet deshalb eine der verlässlichsten Wachstumskategorien: Der Bedarf ist konstant, die Bindung hoch und der Anlasskauf (Geburtstag, Adoption, Weihnachten) fest etabliert.
Entscheidend ist die Positionierung. Wer gegen Vollsortimenter antritt, verliert. Wer designorientierte, langlebige oder regionale Produkte anbietet, findet eine kaufkräftige Nische.
Warengruppen im Pet-Sortiment
Die Kategorie teilt sich in Verbrauchs- und Gebrauchsartikel.
- Leinen, Halsbänder, Geschirre: Design- und Passformthema, hohe Marge
- Betten und Decken: volumig, aber sichtbarkeitsstark im Laden
- Spielzeug: Verbrauchsartikel mit schnellem Wiederkauf
- Snacks und Ergänzung: Frequenzbringer, Kennzeichnung beachten
- Näpfe und Zubehör: Cross-Selling mit Küche und Living
Größen und Passformen richtig einkaufen
Bei Geschirren und Betten entscheidet die Größenverteilung über den Abverkauf. Kleine und mittlere Größen laufen in Städten deutlich stärker. Beginnen Sie mit einem schmalen Größenspektrum und erweitern Sie nach echten Nachfragedaten aus Ihrem Laden.
Futter und Snacks: besondere Sorgfalt
Für Futtermittel gelten eigene Kennzeichnungsvorschriften. Prüfen Sie Etiketten und Haltbarkeit genauso konsequent wie bei Lebensmitteln und übernehmen Sie Herstellerangaben unverändert. Machen Sie keine gesundheitsbezogenen Aussagen ohne Grundlage.
Pet-Marken auf Faire vergleichen
Filtern Sie nach Tierart, Produktkategorie und Herkunft und achten Sie auf Marken mit durchgängiger Farb- und Größenlogik – das erleichtert die Nachbestellung von Bestsellern.
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