Großhandel für Concept Stores: kategorienübergreifend kuratieren

Concept Stores verkaufen eine Haltung, kein Sortiment. Der Einkauf muss deshalb über Kategoriegrenzen hinweg funktionieren.

In drei Schritten zur ersten Bestellung

  1. 1. Kostenlos registrieren

    Gewerbenachweis oder Steuernummer bereithalten – die Anmeldung dauert rund zwei Minuten und ist für Einzelhändler gratis.

  2. 2. Sortiment prüfen

    Einkaufspreise, Mindestbestellwerte und Lieferzeiten werden erst nach der Anmeldung im Markenprofil sichtbar.

  3. 3. Erstbestellung auslösen

    Mit einer kleinen Testbestellung starten, Abverkauf messen und erst danach die Menge erhöhen.

Schritt 1 starten: kostenlos registrieren

Partnerlink – für Sie entstehen keine Mehrkosten.

Ein Concept Store kombiniert Mode, Living, Beauty, Papeterie und Food zu einem stimmigen Ganzen. Genau das macht den Einkauf anspruchsvoll: Sie kaufen nicht in einer Kategorie ein, sondern gegen eine gestalterische Idee.

Dieser Leitfaden beschreibt, wie Sie kategorienübergreifend einkaufen, ohne die wirtschaftliche Kontrolle zu verlieren.

Die Leitidee operationalisieren

Formulieren Sie Ihre Leitidee in drei bis fünf konkreten Kriterien – etwa Materialwelt, Farbspektrum, Herkunft, Preislage und Herstellungsart. Diese Kriterien sind Ihr Filter für jede Kategorie gleichermaßen.

Der Vorteil: Ein Kriterienset macht kategorienübergreifende Entscheidungen vergleichbar und verhindert, dass einzelne Warengruppen stilistisch ausbrechen.

Kategorienmix und Flächenverteilung

Messen Sie Umsatz und Deckungsbeitrag pro Quadratmeter je Kategorie. In vielen Concept Stores tragen kleine, dichte Zonen – Schmuck, Papeterie, Duft – überproportional zum Ergebnis bei, während große Möbel- oder Modeflächen vor allem Atmosphäre liefern.

Beides ist legitim, muss aber bewusst gesteuert werden: Atmosphärenflächen finanzieren sich über die Zonen mit hoher Flächenproduktivität.

Marken über Kategorien hinweg auswählen

Suchen Sie nach Marken, die in mehrere Ihrer Zonen passen. Sie reduzieren damit die Zahl der Lieferantenbeziehungen, erreichen Mindestbestellwerte leichter und halten das Gesamtbild konsistenter.

  • Living-Marken mit Duft- oder Textilanteil
  • Beauty-Marken mit Wellness-Ergänzung
  • Papeterie-Marken mit Geschenkartikeln
  • Accessoire-Marken mit Schmuckanteil

Storytelling ohne Erfindungen

Concept Stores leben von Geschichten über Herkunft und Machart. Nutzen Sie ausschließlich Informationen, die die jeweilige Marke bereitstellt. Erfundene Herkunfts- oder Nachhaltigkeitsaussagen sind rechtlich riskant und beschädigen genau das Vertrauen, das Ihr Konzept trägt.

Praktischer Einstieg

Definieren Sie drei Zonen, wählen Sie pro Zone zwei bis drei Kandidatenmarken und starten Sie mit kleinen Testbestellungen. Nach sechs bis acht Wochen liegen genug Daten vor, um die Flächenverteilung anzupassen. Die Registrierung auf Faire ist für Händler kostenlos und macht diesen kategorienübergreifenden Vergleich in einem Durchgang möglich.

Bereit, Lieferanten zu vergleichen?

Sortimente, Konditionen und Mindestbestellwerte der einzelnen Marken werden nach der kostenlosen Registrierung sichtbar.

Kostenlos bei Faire registrieren

Die Registrierung für Einzelhändler ist kostenlos. Partnerlink.

Häufige Fragen

Wie viele Kategorien sollte ein Concept Store führen?
Drei bis fünf klar definierte Zonen sind gut steuerbar. Mehr Kategorien verwässern häufig das Konzept.
Wie halte ich das Sortiment stilistisch konsistent?
Mit einem schriftlichen Kriterienset aus Material, Farbe, Herkunft und Preislage, das für alle Kategorien gilt.
Welche Kategorie trägt am meisten zum Ergebnis bei?
Häufig kleine, dichte Zonen wie Schmuck, Duft oder Papeterie. Entscheidend ist die Messung im eigenen Laden.
Kann ich alle Kategorien über einen Marktplatz abdecken?
Weitgehend ja, was die Verwaltung vereinfacht. Welche Marken verfügbar sind, sehen Sie nach der kostenlosen Registrierung.

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